Technologien
In der unsichtbaren Ordnung liegt die Kraft
Was mit bloßem Auge nicht sichtbar ist, entfaltet dennoch eine tiefgreifende Wirkung.
Magnetische Felder durchdringen jede Materie, sie beeinflussen biologische Prozesse und eröffnen mit ihrem Mechanismus neue Wege für eine Medizin, die sanft, nicht-invasiv und zugleich hochwirksam ist. Magnetismus ist mehr als ein physikalisches Phänomen; er ist ein Schlüssel zur Kommunikation mit dem Körper auf zellulärer Ebene. Die Technologien der Prof. Dr. Fischer AG zeigen eindrucksvoll, wie Wissenschaft und Technik gemeinsam die unsichtbare Kraft in heilende Impulse verwandeln.

Mit einer Vielzahl internationaler Patente im Bereich der Magnetstimulationstechnologie zählt die Prof. Dr. Fischer AG zu den innovativsten und treibenden Kräften auf diesem Gebiet. Die z.T. patentrechtlich geschützten Entwicklungen ermöglichen differenzierte Therapieansätze; von der Schmerztherapie bis zur neurologischen Rehabilitation.
Gepulstes elektromagnetisches Feld (PEMF)
PEMF steht für Pulsed Electromagnetic Field. PEMF eine Technologie, bei der gezielte, niederfrequente elektromagnetische Impulse genutzt werden, um biologische Prozesse im Körper zu stimulieren.
Dabei wirken die Magnetfelder nicht mechanisch oder thermisch, sondern treten in einen subtilen, biophysikalischen Dialog mit Zellen und Geweben. Im Zentrum dieser Wirkung steht die Fähigkeit, den Ionentransport an Zellmembranen zu beeinflussen – ein fundamentaler Mechanismus für Energiehaushalt, Regeneration und Zellkommunikation.
Doch nicht jeder Magnetimpuls hat diese Wirkung! Entscheidend sind Form, Frequenz und Amplitude sowie der zeitliche Ablauf des Signals. Hier liegt der grundlegende Unterschied zwischen herkömmlichen PEMF-Systemen und der patentierten Technologie der Prof. Dr. Fischer AG. In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ing.-habil. M. Krauß und Prof. Dr. Ing. H. L. König wurde eine elektromagnetische Signalkurve entwickelt, die exakt den biophysikalischen Naturgesetzen entspricht: die e-Funktion. Diese einzigartige, mathematisch exakte Kurvenform wurde im Patent „Vorrichtung zum Transport von Ionen, insbesondere Protonen“ geschützt und stellte eine Revolution in der seinerzeit noch „frischen“ Welt der elektromagnetischen Magnetfelderzeugung dar.

Definierte Magnetfelder stimulieren das Aktionspotential in der Nervenfaser. Die präsynaptische Nervenendigung wird depolarisiert. Die Freisetzung von Überträgerstoffen (Transmitter) wird ausgelöst. Eine Diffundierung erfolgt durch den synaptischen Spalt. Überträgerstoffe docken an den Rezeptoren in der Membran der postsynaptischen Zelle an und veranlassen die Öffnung der Membrankanäle. Ionen können nun hindurchfließen. Die postsynaptische Potentialänderung wird herbeigeführt.
Im Gegensatz zu linearen oder sinusförmigen Signalen anderer Systeme ist nur die e-Funktion in der Lage, vom menschlichen Körper vollständig akzeptiert und verarbeitet zu werden!
Die e-Funktion nach der Prof. Dr. Fischer AG ermöglicht einen nachweislich verstärkten Ionentransport an die Zellmembran – ein Effekt, der bei allen anderen bekannten Signalkurven nicht eintritt. Magnetfeld ist nicht gleich Magnetfeld. Nur wenn Amplitude und Frequenz präzise auf das biologische Amplitudenfenster abgestimmt sind, kann ein positiver Effekt im Zellmechanismus entstehen. Der positive Effekt betrifft vor Allem die Erhöhung des Zellmembranpotentials.
Die PEMF-Systeme der Prof. Dr. Fischer AG nutzen das Prinzip der e-Funktion und eröffneten eine neue Dimension in der elektromagnetischen Therapietechnik.
Wissenswertes
Was ist das Membranpotential?
Das Ruhemembranpotential ist die elektrische Spannung zwischen der Innen- und Außenseite einer Zellmembran. Es entsteht durch ungleiche Verteilung von Ionen und deren selektive Permeabilität. Das Ruhepotential bei Nervenzellen liegt bei ca. –70 mV. Ein „erhöhtes Membranpotential“ bedeutet eine Hyperpolarisation (mehr negativ geladen) oder eine Wiederherstellung der physiologischen Spannung bei „entgleistem“ Zellstoffwechsel.
Wie funktioniert die Erhöhung des Membranpotentials?
Durch Anlegen des gepulsten elektromagnetischen Feldes mittels einer e-Amplitude wird der Ionenfluss beeinflusst. Spezifisch wird der Ausstrom von K⁺ (Kalium) gefördert und der Einstrom von Na⁺ (Natrium) gehemmt, was die Negativität innerhalb der Zelle erhöht. Das Resultat ist eine Hyperpolarisation bzw. Wiederherstellung des physiologischen Ruhepotentials. Aus biochemischer Sicht betrachtet werden ATP-abhängige Na⁺/K⁺-Pumpen befördert und 3 Na⁺ dringt aus der aus der Zelle heraus, 2 K⁺ in die Zelle hinein. Bei Zellstress oder Krankheit sind diese Pumpen geschwächt, die Folge ist, dass das Membranpotential sinkt. Durch die gezielte energetische Stimulation (z. B. mittels Quantenfeld) kann die Pumpleistung wiederhergestellt werden und die Zelle wird „aufgeladen“.
Repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS)
Während PEMF-Systeme mit fein abgestimmten, niederintensiven Impulsen im Mikro-Tesla-Bereich arbeiten, setzt die repetitive periphere Magnetstimulation (rPMS) auf ein deutlich stärkeres elektromagnetisches Feld.
rPMS Systeme arbeiten im hochintensiven Bereich mehrerer Tesla. Diese kurzzeitigen Magnetimpulse ermöglichen eine tiefgreifende Stimulation von Nerven, Muskeln und Gewebe, ohne direkten Kontakt und vollkommen nicht-invasiv. Die Prof. Dr. Fischer AG zählt auch in diesem Bereich zu den technologischen Vorreitern. Seit Jahren treibt das Unternehmen die Entwicklung leistungsfähiger rPMS-Systeme maßgeblich voran. Insbesondere im Bereich der Spulentechnologie, neben dem Frequenzgenerator das Herzstück jeder Magnetstimulation.

Eigens entwickelte Spulenarchitektur für hohe Leistung und wenig Raumabstrahlung zeichnet die rPMS Geräteentwicklungen der Prof. Dr. Fischer AG aus.
Während viele Mitbewerber auf höhere Leistung setzen, geht die Prof. Dr. Fischer AG einen anderen, technisch überlegenen Weg.
Eine höhere Magnetfeld-Leistung bedeutet NICHT automatisch eine höhere Leistungseffizienz – im Gegenteil! Vielmehr weist dieser Faktor (Angabe in Tesla) eher daraufhin, dass die Leistung nur deshalb so hoch sein muss, weil die Technologie nicht ausgereift ist bzw. die Entwicklung ausbalancierter und leistungsoptimierter Systeme teuer ist.
Die Verlustleistung der meisten – derzeit am Markt angebotenen – Magnetfeldgeneratoren ist erheblich und aus technischer Sicht beurteilt viel zu hoch! Teilweise mehr als 50% der eingesetzten elektrischen Energie wird in Wärme umgewandelt sowie sich die Magnetfeld-Abstrahlung in den um die Geräte befindlichen Raum erheblich ausbreitet.
Die von der Prof. Dr. Fischer AG eigens entwickelten Spulen sind zusammengesetzt aus speziellen Materialien, optimal designten Kernarchitekturen und spezifisch ausgelegten Spulenkörpern. Sowie die Frequenzgeneratoren mit spezieller Elektronik ausgestattet sind, die eine höhere Energieeffizienz und zusätzlich über Mechanismen der Energierückgewinnung verfügen. Das Ergebnis: eine deutlich höhere Magnetfeldleistung sowie Flussdichte bei gleichzeitig stark reduzierter Abstrahlung in die Umgebung bzw. in den umliegenden Raum! Diese optimierte Effizienz wirkt sich nicht nur positiv auf die therapeutische Tiefe und Genauigkeit der Anwendung aus, sondern stellt auch sicher, dass die Systeme den höchsten Ansprüchen an Sicherheit und Energieeffizienz gerecht werden. Mehrere patentierte Entwicklungen unterstreichen die Innovationsführerschaft der Prof. Dr. Fischer AG im Bereich der rPMS.
Präzision und Leistung
Die rPMS Technologie der Prof. Dr. Fischer AG verbindet Präzision mit Leistung und eröffnet therapeutische Möglichkeiten, wo andere Systeme an ihre Grenzen stoßen.



